Von Pommes zum Leguan

Hola amigos,

schon vier Tage unserer Reise sind vorbei!Wie schnell die Zeit vergeht. Um zehn fangen wir immer in der Kirche mit einem morgendlichen Gottesdienst an. Die Kirche ist übrigens ausgestattet mit Ventilatoren und die Tore sind offen. Ungewohnt, man hört die Gesänge und Gebete fast im ganzen Dorf, aber irgendwie ist es schön. Es wird geklatscht und getanzt im Gottesdienst, es steht eine Band bereit und die Panamaer legen bei jedem Lied richtig los.

Gestern haben wir den Kranken im Dorf einen Besuch abgestattet. In Gruppen sind wir in verschiedene Häuser gegangen und die Priester haben die Menschen gesegnet. Die Frau, die wir in meiner Gruppe besucht haben, war sehr berührt von unseren Liedern.

Die Volontari hier vor Ort organisierten uns einen Strandbesuch nahe Portobelo. Nach 40 min Fußweg kamen wir dann auch an einen Strand, der im Bilderbuch nicht schöner sein konnte. Palmen, weißer Sand und eine Schaukel am Baum für das perfekte Urlaubsfoto. Hier blieben wir dann für eine Weile. Die einen sonnten sich, die anderen tranken aus einer frischen Kokosnuss Kokoswasser. Dann hieß es wieder: Der Bürgermeister schmeißt ne Party. Na dann: Sachen packen und auf! Da war sogar eine Live-Band, die für uns und die anderen Pilger aus Kolumbien und Chile spielten.

Heute sind wir nach Buenaventura gefahren. Dort haben wir ein Kloster besucht und mit den Schwestern dort Messe gefeiert. Die Aussicht war auch ganz nett, aber für diese mussten wir erst ein Mal den Berg hoch laufen. Ein Kumpel von mir hat von seiner Gastmutter Zuckerrohr bekommen. Ich hab noch nie etwas gegessen, was so süß war und trotzdem vollkommen natürlich. Das war die optimale Stärkung neben dem Ananassaft, der ausgeschenkt wurde. Hier haben wir Bäume gepflanzt, die gesegnet wurden.

Weiter ging’s danach zum Strand – erneut. Aber dieser war auch wunderschön – wie jeder Strand hier wahrscheinlich. So konnte der Tag gut ausklingen.

So… und nun zum Titel meines Beitrags… Morgens hatte ich zum Frühstück Pommes. Das war wohl der ungewöhnlichste Zeitpunkt, an dem ich je Pommes gegessen habe 🙂 Doch das war noch längst nicht das Ungewöhnlichste… Ich hatte dieses Vieh hier auf meinem Teller. Ja es ist ein Leguan. Dieser lebte einen Tag in einer Mülltüte bei mir in der Küche. Abends kam dann der Gastvater zu mir und begrüßte mich mit dem noch wackelnden Schwanz des Tieres in der Hand. Ok, ich habe es tatsächlich probiert… naja lecker schmeckt anders, aber was man nicht alles für die Gastfreundschaft macht.

Aber sonst geht’s uns eigentlich allen super! Wir sind mehr als zufrieden hier und froh, dass wir diese Erfahrungen machen dürfen.

Hasta pronto!

Gianna

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Die ersten beiden Tage

Hola amigos,

estamos en Panamá! Ja, wir haben es geschafft und sind gut gelandet. Schon am Flughafen wurden wir sehr herzlich von den Volontären des Weltjugendtags begrüßt. Manche meinten sogar, wir wären im panamaischen Fernsehen gewesen. Gesammelt ging’s dann in Bussen in die Diözese Colón nach Portobelo. Würden diese Busse ein Rad auf deutsche Straßen setzen, der TÜV stände direkt bereit. Mega laute Boxen, Fernseher aber noch nicht mal eine Vordertür und nur vier Reifen. Aufregend, aber die Stimmung war direkt da.

Abends sind wir dann in Portobelo, in unserer Gastpfarrei angekommen. Doch die Reise fing jetzt erst richtig an. Wir wurden dann in Gastfamilien untergebracht. Wir sind fast alle einzeln in Gastfamilien untergebracht. Natürlich ist das jetzt vielleicht nicht das Idealste, vor allem, wenn man kein Spanisch kann, aber Hände und Füße helfen da. Ich denke, wir sind dann eigentlich recht zügig alle ins Bett gefallen und haben auch bis 04:47 Uhr gut geschlafen. Danach hat sich der Hahn gemeldet, aber hier anscheinend ganz normal.

Der erste Tag fing um 10 Uhr mit einer gemeinsamen Messe mit Kolumbien und Chile an. Auch hier hat man direkt gesehen, was es heißt, am Weltjugendtag teilzunehmen. Offenheit, Freundlichkeit und eine gemeinsame Verbindung.

Danach haben wir eine kleine Stadtführung zum Hafen und zum zentralen Platz in der Stadt gemacht. Zum Mittag gab es, welch Wunder, Reis. Das wird hier eigentlich jeden Tag gegessen, aber es ist alles sehr lecker, was wir bisher bekommen haben.

Am Nachmittag durften wir etwas über die Kirche, in der wir sind, erfahren und der schwarzen Jesusfigur, die hier am Strand gefunden wurde. Dazu gibt’s auch schon einen früheren Eintrag hier, das könnt ihr nachlesen. Auf einem zentralen Platz begrüßte uns der Bürgermeister gemeinsam mit einem Tanzchor in traditionellen Gewändern. Der Mann weiß einfach, wie man Leute, und vor allem die Deutschen, richtig empfängt: erst Mal Freibier. Damit endete auch schon dieser erlebnisreiche Tag.

Heute sind wir einen Kreuzweg durchs Dorf gegangen. Diese Stationen gehen die Einheimischen hier sonst auch, so haben wir noch ein paar Ecken mehr des Dorfes kennengelernt.

Am Nachmittag war dann im wahrsten Sinne des Wortes Party angesagt. Es fuhren zwei Autos auf den Platz, die mit riesigen Boxen ausgestattet waren. Die wissen, wie man Party macht!

Die Krönung war dann der Platzregen, der uns aber nicht vom Tanzen abhielt. Die perfekte Abkühlung bei fast 30 Grad.

Morgen geht‘s dann zum Strand, da soll es angeblich auch ganz schön sein.

Hasta pronto!

Gianna

Erster Tag

Hola amigos,

ich komme erst jetzt dazu, mal einen Moment Ruhe zu genießen. Ich bin tatsächlich bisher mehr als überwältigt. Ich hatte richtig Glück. Ich bin in einer Gastfamilie, die zwar kaum Englisch kann und trotzdem irgendwie alles Mögliche versucht, sich um mich zu kümmern. Darüber bin ich sehr sehr dankbar! Und was man sagen kann: Portobelo ist wunderschön! Mal ganz abgesehen von den rund 30 Grad, ist Portobelo echt so eine richtige Bilderbuchstadt. Urwald, Meer und bunte Häuser.

Heute sind wir zusammen in der Messe empfangen worden, zusammen mit Kolumbien und Chile. Der Gottesdienst war sehr feierlich und rhythmisch. Danach bekamen wir eine kleine Stadtführung durch Portobelo. Der Hafen, ein zentraler Platz und ein Sportplatz. Auch eine Art von „Tanz-Chor“ hat uns begrüßt, mit traditionellen Gewändern und Tänzen, wo wir sogar mittanzen durften.

An dieser Stelle würde ich gerne noch dem Bürgermeister danken, dem mit gesparten Worten eine super Begrüßung gelungen ist: Freibier. Ein kaltes Bier war genau das Richtige für diesen Tag. Schlussendlich ging’s dann wieder in die Familien, wo es meistens genug zu Essen gab und mit genug mein ich, mehr als das Doppelte in Deutschland. Aber naja, besser als anders herum.

Morgen gehts dann weiter mit Gottesdienst und einer Menge Überraschungen.

Ich werd mich jetzt aufs Ohr hauen, das Jetlag lässt noch grüßen. Einen etwas genaueren Beitrag bekommt ihr bald, es sind so viele neue Eindrücke. Um diese alle zu bündeln und richtig zu beschreiben, bedarf es etwas Zeit.

Hasta pronto!

Gianna

Meine sieben Sachen

screenshot (5)Hola amigos,

es ist vollbracht. Ich habe meinen Rucksack bis auf ein, zwei Dinge gepackt! Hier findet ihr eine Liste, was ich alles dort reingesteckt habe. Vom Bistum haben wir eine Packliste bekommen, an der ich mich orientiert habe. Die „Kaffeemaschine“ ist natürlich keine richtige Kaffeemaschine, aber das könnt ihr im vorherigen Beitrag durchlesen 🙂

Das Wichtigste, bevor man loslegt: Alles auf den Boden vor sich legen und eine Liste machen. Am besten geht man einen Tagesablauf im Kopf durch: img_0710Was brauche ich morgens, während des Tages und abends? Hab ich alles, falls ich krank werde? Was brauche ich im Notfall? Nun, das habe ich alles gemacht und siehe da, es ist doch mehr, als man denkt. Mit der Kleidung habe ich mich wirklich beschränkt. 7 Oberteile, 2 kurze Hosen und die Outdoorhose zum Wandern im Dschungel plus ein Kleid. Das ist tatsächlich wirklich wenig. Wenn ich so bedenke, was ich normalerweise immer in den Urlaub mitschleppe, ist das wirklich wenig für mich. Bei den Socken werde ich aber nicht sparen. Da hab ich Füßlinge und Sneakersocken eingepackt. Man beachte die Erdbeersocken  🙂

Nachdem einem dann wirklich nichts mehr einfällt (hier sollte man sich wirklich Zeit lassen), kann man dann anfangen die Kleidung in Plastiktüten zu packen. Warum das Ganze? img_0731Erstens muss man Shirts, Hosen und Wäsche nicht im kompletten Rucksack suchen gehen und zweitens sind sie vor der Luftfeuchtigkeit geschützt. Die absolute Luftfeuchte im Januar beträgt in Panama um die 20 g/m^3. Zum Vergleich: in Deutschland sind das circa 4 g/m^3. Damit man Platz einspart und ihn maximal ausnutzt, sollte man die Roll-Technik anwenden. Eignet sich super, denn die Kleidung ist nicht geknittert, klein und kompakt. Das hab ich mit fast allen Sachen gemacht. In die Tüten rein, zugeknotet und beschriftet.img_0719 In meinen Kulturbeutel hab ich Sonnencreme, Zahnbürste/-pasta, Mückenspray, Blasenpflaster, Duschgel, Deo etc. reingepackt. Auch meine Gastgeschenke habe ich da verstaut, da die ziemlich empfindlich sind und das ein guter Schutz ist. Dann sieht das Ganze aus wie hier rechts. Das scheint ja gar nicht mehr so viel zu sein. Ich war auch tatsächlich überrascht, wie wenig ich mitnehme. Ich dachte wirklich, ich muss am Ende quetschen oder etwas raussortieren, aber nein, es ist tatsächlich noch Platz. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich 🙂

Doch bevor es nun schlussendlich in den Rucksack geht, hab ich erst Mal alle Taschen, Reißverschlüsse und Fächer erkundet. Was kommt wo hin? Welche Sachen brauche ich am häufigsten? Ich hab mir den Rucksack nämlich ausgeliehen (Danke an der Stelle noch Mal).

Jetzt habe ich die großen Sachen, wie Matratze und Handtücher, Moskitonetz mit Seil und Schlafsack ganz nach unten gepackt. Bei den Sachen ist es nicht schlimm, wenn die gedrückt werden. Kulturbeutel brauche ich foto 06.01.19, 13 59 04eh erst abends. Dann die ganze Kleidung, falls ich mich auf der Reise doch noch umziehen sollte. Die restlichen Kleinteile hab ich in das oberste Fach gesteckt. Da sind sie am besten aufgehoben und ich kann drauf zugreifen, falls ich was brauche.

Stellt euren Rucksack genau ein! Das kann einem so viel erleichtern, im wahrsten Sinne des Wortes! Ich bin zwar klein und leicht und dachte der Rucksack wird wirklich eine Herausforderung, aber ich kann den tatsächlich gut hochheben, anziehen, und schleppen (naja, mal sehen, ob ich das immer noch sage, wenn ich damit 2-3 h rumgelaufen bin 🙂 ). Dann bleibt nur noch die große Frage: Wie viel wiegt das Ganze? Unfassbare 9,3 kg! Also letztendlich werden es um die 10 kgimg_0727 werden, wenn ich wirklich alles drin habe. Das hätte ich tatsächlich nicht gedacht! Gut gepackt, würde ich sagen. Dann ist also noch Platz, um ein paar Souvenirs mitzunehmen. Oder vielleicht auch ein paar mehr 🙂

So der Rucksack ist gepackt mit den wichtigsten Sachen und einer riesigen Portion Vorfreude (zum Glück wiegt die nichts). Ins Flugzeug nehme ich dann noch einen kleinen Rucksack mit, der auch im Dschungel mein Wanderrucksack sein wird. Auch mit dabei ist eine Bauchtasche, damit ich mein Handy, Geld und meine Dokumente direkt bei mir habe. Im Rucksack sind sie mir trotz Vorhängeschloss zu unsicher. Sämtliche Ladekabel für Handy und Powerbanks sind nicht zu vergessen! screenshot (6)Die passenden Adapter befinden sich im großen Rucksack. Der ca. 14-stündige Hinflug muss ja irgendwie überbrückt werden, so dass ein Kartenspiel, Kopfhörer und ein Buch (in diesem Falle ein Kindle, ist leichter und kompakter) auf jeden Fall mitkommen müssen. Vor allem beim Rückflug haben wir einen sehr langen Aufenthalt in Madrid, da sollte ein Zeitvertreib nicht fehlen. Zum Schlafen ein Kissen, d360062c-a291-4e3b-a6b5-a22d78fe2062das kann man ganz klein machen und passt in jede Tasche. Meinen Panamahut werde ich selbstverständlich tragen, so gehe ich am Flughafen nicht verloren. Mal schauen, in welch kurzer Zeit ich Spanisch lernen kann. Ich verstehe relativ viel, vor allem Geschriebenes, da ich Italienisch spreche. Aber in manchen Wörtern unterscheidet sich Spanisch doch sehr. Eine kleine Dokumentenmappe mit allen wichtigen Papieren, werde ich auch noch ins Handgepäck stecken.

img_0726Beim Abflug hab ich noch einen Pulli an, in Deutschland ist es schließlich nicht ganz so warm. Auch werde ich die schwersten Schuhe anziehen, denn alles was man an hat, muss man nicht zusätzlich schleppen.

Doch hab ich wirklich alles? Das fragt man sich ja ständig irgendwie. Deswegen: immer früh mit dem Packen anfangen, bis zum Abflug fallen einem bestimmt noch ein, zwei Dinge ein, die noch in den Rucksack müssen. Doch mit der Packliste bin ich, glaube ich, gut ausgestattet und vorbereitet für eine aufregende Reise, die in weniger als einer Woche losgeht.

 

Hasta pronto!

Gianna

 

*Anzeige, wegen Erkennung von Markennamen

9 days to go…

 

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Apple iPhone Wetter-App

Hola amigos,

der Countdown wird einstellig! Nur noch neun Tage bis zum Abflug und die Vorfreude steigt langsam ins Unermäßliche. Ich bin das kalte Wetter hier echt satt und freue mich auf die warme Sonne und den Strand. Hier seht ihr mal den Wettertrend für die nächste Woche bis zum Abflug von Trier und Panama City. Ist „ok“ würde ich mal glatt behaupten!

Leider wissen wir immer noch nicht genau, wo und wie wir in Panama City untergebracht sind, aber das macht es ja zumindest spannend 🙂 News gibt es aber trotzdem: die Organisatoren aus Panama suchen noch eine junge Frau, die vielleicht ein besseres Ticket zu einer Veranstaltung am Weltjugendtag bekommt. Daraufhin hab ich mich natürlich direkt gemeldet. Mal schauen, was daraus wird!

img_0677Vorgestern sind auch noch die fehlenden WJT-Artikel eingetroffen. Jetzt hab ich alles und kann am Wochenende endlich starten meinen Rucksack zu packen. Das T-Shirt stammt von unserem Bistum und das haben wir gemeinsam gestaltet. Über drei verschiedene Varianten konnten die Teilnehmer abstimmen und das kam dabei raus (war auch mein persönlicher Favorit).

Was wäre Panama ohne einen richtigen Panamahut! Dieser wurde handgefertigt und ist wirklich schön! Ich freue mich schon, ihn mit Pins und Buttons aus allen Ländern zu verzieren. Pins und Buttons haben wir auch: ein Mal vom Bistum mit unserem Logo und der Deutschlandfahne und welche von adveniat mit dem Weltjugendtagslogo. Davon hab ich jeweils zehn, so dass ich genügend tauschen kann. Von unseren Vorbereitungswochenenden haben wir noch unseren Namensbutton, den ich persönlich auch ganz süß finde und der ebenfalls einen Platz in meinem Gepäck haben wird. Auch gab es ein kleines Pilgerbuch, in dem Gebete, Lieder und wichtige Infos zu Panama stehen.

Also ausgerüstet sind wir auf jeden Fall und in Panama-City bekommen wir auch noch Mal ein kleines Pilgerpaket mit Rucksack, Trinkflasche, Halstuch, Schlüsselband, Rosenkranz, Armband, Kappe und Shirt 🙂 Also jede Menge Souvenirs zum Mitbringen, Sammeln und Tauschen.

Hasta pronto!

Gianna

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…

Hola amigos,

ich hoffe, ihr habt das Weihnachtsfest überstanden und habt vor allem das gute Essen genossen. Langsam wird es ernst. Es sind nur noch zwei Wochen bis zum Abflug. Hier pendeln sich die Temperaturen um die sechs Grad ein, in Panama sind es 33… Also kurze Hose einpacken!

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Könnte Werbung enthalten (hier könnte aber auch Ihre Werbung stehen)

Apropos einpacken: im Bild könnt ihr schon Mal ein paar Sachen sehen, die ich mitnehmen werde. Natürlich erst Mal Geld, und das in Form von Dollars. Damit ich nicht jedes Mal rechnen muss, hat mir meine Mutter auch noch eine Umrechnungstabelle ausgedruckt: Lieber Dollar, bitte ändere deinen Kurs für den nächsten Monat nicht 😀

Was man eben noch so braucht: Eine Reisezahnbürste, Zahnpasta und Desinfektionsmittel, alles im Mini-Format. Denn ich kenne mich: „So viel brauche ich ja nicht“. Die Folge: der Rucksack ist voll und wahrscheinlich zu schwer. Naja, mal abwarten 🙂 Ins Handgepäck fürs Flugzeug gehören dann noch Kaugummis und einen Zeitvertreib. Zeit habe ich schließlich genug im Flieger. Perfekt um mir ein wenig Spanisch anzueignen. Das kleine Buch hab ich zu Weihnachten bekommen.

Für eine längere Reise hab ich sowieso immer diese beiden Sachen im Gepäck: Ohrenstöpsel und Blasenpflaster. Ich werde nicht vorhaben, meinen ganzen Schuhschrank mitzunehmen (ich versuche mit zwei Schuhpaaren und Flip Flops klar zu kommen). Falls wir in Panama City doch mit mehreren Leuten in Hallen schlafen sollten, sind Ohrenstöpsel sowieso das Beste, was man haben kann.

img_0593Die kleine grüne Rolle oben links ist ein Kissen. Ja, man mag es kaum glauben, aber es ist sehr sehr gemütlich und man kann es überall hin mitnehmen. Man kann es schnell aufpusten und dann ist es logischerweise größer als die Rolle 🙂 Ich glaube, es wird auf der Reise noch einer meiner liebsten Freunde, vor allem im Flugzeug (wenn ich überhaupt schlafen kann…). Vor allem beim Rückflug. Wir haben schließlich neun Stunden Aufenthalt in Madrid, da wär ein Mittagsschläfchen gar nicht schlecht.

img_0592Jetzt fehlt nur noch eine Sache auf dem Bild. Ja, ihr könnt es euch kaum vorstellen, aber ja, ich nehme tatsächlich eine Kaffeemaschine mit. Den Luxus muss man sich eben gönnen, auch im Dschungel. Umso besser, dass die Kaffeemaschine nicht mal 50 g wiegt und sogar wiederverwendbar ist. Nun gut, es reicht aber gerade mal für zwei Tassen. Naja, besser als gar nichts. Ich musste das einfach haben 🙂 Heißes Wasser einfüllen, warten und genießen. Lange ausschlafen ist auf einem Weltjugendtag wahrscheinlich auch nicht, aber ich bin ja nicht in Panama um zu schlafen.

Eine komplette Packliste und wie ich meinen Rucksack packe, bekommt ihr noch rechtzeitig vorm Flug zu sehen.

Aber jetzt wünsche ich euch erst ein Mal einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 und feiert schön!

Hasta pronto!

Gianna

Sonne, Strand und mehr…

Portobelo
Ausgeschnitten aus Google Maps

Hola amigos,

so kurz vor Weihnachten kann man sich schon ein Mal eine Freude machen. Hinter dem heutigen Adventstürchen befindet sich nämlich der Ort, an dem wir während den Tagen der Begegnung untergebracht werden: Portobelo. Und das Beste: es sieht genauso schön aus, wie es sich anhört.

Portobelo liegt an der Karibikküste und hat knapp 5000 Einwohner. Der Panamakanal ist nur knapp 30 km entfernt. Seit 1980 sind die Festungen des Hafens ein Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit. Leider kümmert sich keiner so wirklich um die Erhaltung, weshalb sie als gefährdet gelten.

Die Bucht wurde 1502 von Christoph Kolumbus entdeckt. Damals war das ein sehr begehrter Hafen, da dort der Camino Real, einer der wichtigsten Handelsrouten, endete. Ein großer Anlaufpunkt für Piraten und Plünderer. Erst 95 Jahre später wurde die Stadt dann zu Ehren des spanischen Königs Philipp II. „San Felipe de Portobelo“ benannt. So heißt auch die Pfarrei, in der wir untergebracht sind in Gastfamilien.

Doch während der industriellen Revolution verlor die Hafenstadt an Bedeutung und ist seitdem eine Touristenstadt. Zurück bleiben tolle Sehenswürdigkeiten wie diese alten Kanonen.

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By Adam Jones – https://www.flickr.com/photos/adam_jones/11458054383/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31246082

Portobelo bietet aber nicht nur das: Kirchen, eine tolle Natur und Strände sind auch mit dabei. Also langweilig wird uns sicherlich dort nicht. Es gibt, denke ich, an jeder Ecke etwas zu entdecken.

Eine weitere Besonderheit findet am 21. Oktober jedes Jahr statt. Eine schwarze, hölzerne Jesusstatue, die an den Ufern des Hafens gefunden wurde, wird an diesem Tag durchs ganze Dorf getragen. Die lebensgroße Figur wird das ganze Jahr verehrt, aber besonders an diesem Fest.

Doch wie kam die Statue nach Portobelo? Einer Sage nach soll sie in Spanien während des 17. Jahrhunderts geschnitzt worden sein. Auf einem kolumbianischen Schiff sollte sie in die neue Welt, sprich Amerika, gebracht werden. Wegen eines Sturms war die Besatzung gezwungen einen Halt in Portobelo einzulegen. Jedes Mal, wenn die Crew erneut versuchte, vom Hafen sich in Richtung Norden zu begeben, braute sich ein Sturm zusammen und ließ die Mannschaft nicht weiterfahren. Dieses Phänomen übertrug die Besatzung auf die Jesusfigur und so warfen sie diese über Bord. So konnte das Schiff in See stechen.

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By Hercilia – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21845286

Heute pilgern immer noch viele Menschen aus Panama in den kleinen Ort um die Jesusstatue zu verehren. Auf dem Weg seien anscheinend schon etliche Wunder geschehen, weswegen die Leute immer wieder kommen.

In der Iglesia de San Felipe auf dem Bild ist die Jesusfigur zu sehen. Dort ist sie in einem goldenen Altar aufbewahrt. Bilder folgen dann, wenn ich selbst da bin. Sind ja nur noch 22 Tage.. 🙂

So das war der letzte Blogeintrag vor Weihnachten. Ich wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest mit euren Lieben. Zwischen den Jahren werdet ihr wieder von mir hören!

Hasta pronto!

Gianna

Letzter Stopp

img_0341Hola amigos,

noch 24 Tage kalte Temperaturen, Schnee oder Nieselwetter. Das werde ich in Panama wahrlich nicht vermissen. Doch auch trotz des kalten Wetters und des ersten Schnees in Trier haben sich fast alle TeilnehmerInnen zum letzten Vorbereitungstreffen in Trier getroffen. Das auf dem Foto sind übrigens meine drei Jungs aus meiner Pfarrei, die sich auch auf den WJT in Panama freuen. Wir ignorieren jetzt ein Mal, dass wir die Flagge falsch rum halten 😀 Typischer Anfängerfehler, obwohl wir nach diesem Wochenende wirklich mehr als gerüstet sind.

Freitagabend trudelten die Ersten auch schon ein und wurden mit einem Stück Pizza begrüßt. Der Abend startete dann mit ein paar letzten wichtigen Reiseinformationen. Bustransfer, Vouchersystem und Geld umtauschen. Danach gab’s ein bisschen Zeit in unserer FRAT-Gruppe. Das ist eine Gruppe von ungefähr 15-17 Leuten, die den Weltjugendtag, auch aus organisatorischer Sicht, zusammen bestreiten. Hier wurden auch unsere WJT-Artikel verteilt. Hüte (kann man ja schon auf dem Bild sehen), T-Shirts, Buttons und Pilgerbücher. Alle Artikel werdet ihr in einem separaten Post mal sehen, und wer es nicht erwarten kann, darf neugierig auf unserer WJT-Facebook-Seite vorbeischauen.

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Abends im Dom

Unser erster Abendimpuls startete sehr spät und dauerte lange. Von 22:30 Uhr bis 00:30 Uhr sind wir durch die Liebfrauenbasilika und den Dom gewandert. Dabei haben wir das Thema Maria, was eben in der Vorweihnachtszeit aber auch im WJT eine wichtige Rolle spielt, behandelt. Wie lebte Maria, wer war sie und wie ging sie mit der Berufung durch den Engel Gabriel um? Was bedeutet das für unser Leben? Wo finde ich meinen Platz, wer bin ich und mit wem feiere ich mein Leben? Fragen, die jeden irgendwie irgendwann beschäftigen, da ist es klar, dass da auch keine zwei Stunden reichen. Der Abend oder besser gesagt die Nacht klang anschließend im Gewölbe des Doms über Trier mit einem Glas Prosecco oder Traubensaft aus. Doch allzu lange ging es nicht mehr, wir waren alle sehr müde von diesem anstrengenden aber sehr schönen Tag. Gespannt auf Samstag ging’s dann ins Bett.

Das Aufstehen fiel nicht jedem so leicht (wie mir beispielsweise :D). Doch nach einer ersten Stärkung kam dann die Motivation für den Tag. Dieser begann mit einem Impuls rund um die WJT-Hymne und den Glauben, der uns dort alle versammelt. Gesanglich klappte das aber noch nicht so. Die Hymne ist wirklich für uns, was den Rhythmus anbelangt, schwierig. Umso besser, dass einige diese im anschließend stattfindenen Workshop üben konnten. Auch wurden Weihnachtslieder geprobt, aber dazu später. Gleichzeitig konnten die Teilnehmer einen passenden Tanz zur Hymne lernen, einen eigenen Rosenkranz knüpfen, etwas zum interkulturellen Umgang lernen und die Kultur der Kunas kennenlernen. Zum zuletzt genannten Workshop waren ein Junge und eine weise Frau aus dem gleichnamigen Volk aus Panama zu uns gereist.

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Singen auf dem Weihnachtsmarkt

Mittagspause: Ob auf dem Zimmer, im Speisesaal oder draußen. Letztendlich haben sich alle auf dem Weihnachtsmarkt zusammengefunden. Und das nicht ohne Grund: Zusammen mit dem Chor- und dem Tanzworkshop sammelten wir Geld ein für die Weihnachtsaktion von adveniat, die Menschen in Südamerika unterstützt. Die Hymne klappte dann schon wesentlich besser als morgens und die Weihnachtslieder hallten dank unserer Chorleiterin auch über den Glühweinstand hinaus. Der Tanz zur Hymne öffnete dann dem ein oder anderen Besucher das Portemonnaie und in den Panama-Hut geht wirklich viel rein 🙂 Der Weihbischof hat schließlich noch ein Mal 100 € drauf gelegt. Vielen Dank! Auf in die zweite Runde der Workshops!

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Survival-Workshop

Auch nachmittags fand das interkulturelle Lernen statt: Wie begrüßt man sich in Panama oder in anderen Regionen der Welt? Hier war nicht nur Händeschütteln angesagt. Wer noch ein wenig Angst vor kleinen oder großen Tierchen in Panama hatte, konnte im Flora und Fauna Workshop noch so einiges lernen, wie schön und vielfältig doch die Tier- und Pflanzenwelt dieses kleinen Landes ist. Doch was genauso wichtig ist: Was tun, wenn man keinen mehr fragen kann und „Hunger, Pipi, kalt“ zu einem wirklichen Problem wird? Da war man im Survival-Workshop genau richtig. Wie macht man Feuer, was kann ich in der Natur essen und was bietet mir die Natur? Und tatsächlich: mit genügend Armkraft und dem richtigen Rhythmus sprang der Funke dann doch über.

Samstagabend: Das Wochenende neigt sich dem Ende zu, aber das merkt man unserer Stimmung nicht an! Am bunten Abend sollte sich jede FRAT-Gruppe einen kurzen Auftritt überlegen, um sich vorzustellen. Wow, die haben mich alle umgehauen! Umgedichtete Lieder, Wortspiele und eine Polonaise, die jeden mitreißen. So können wir uns in Panama wirklich sehen lassen! Bis halb eins wurde noch getanzt und geredet. Für einige ging’s dann noch länger und diese konnten den ersten Schnee für Trier im Advent sehen. Kaum zu glauben, dass man in weniger als einem Monat in der Sonne sitzt.

In ein paar müde Gesichter schaute man beim Frühstück. Doch die gepackten Koffer signalisierten noch nicht das Ende unserer Vorbereitungswochenendes. Vormittags hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Tausch- und Gastgeschenke zu basteln. Korkengelchen, Schieferplättchen bemalen, Paracourt-Kreuze knüpfen und Magnete bemalen. Hier war für jeden etwas dabei, Bilder findet ihr im vorherigen Blogeintrag.

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Aussendungsmesse

Die Aussendungsmesse am Sonntagvormittag war ein schöner Abschluss für dieses Wochenende. „Teilt das, was ihr habt und setzt euch für Gerechtigkeit ein!“, war die Botschaft des Weihbischofs. Unser Pilgerkreuz war natürlich immer mit dabei und wird auch mit nach Panama reisen. Die Weltjugendtagspilger wurden letztendlich vom Weihbischof und den Pfarrern mit einem Segen ausgesendet. Ein gelungener Abschluss zum Ende dieses Vorbereitungswochenende.

Nun sind es nur noch gut drei Wochen bis zum Abflug, die Vorfreude steigt und nach diesen Tagen noch viel mehr 🙂

Hasta pronto!

Gianna 🙂

Bastelstunde

img_0215Hola amigos,

die Woche des Vorbereitungswochenende hat angefangen. Ab Freitag treffen sich noch ein Mal alle TeilnehmerInnen vor der Reise in Trier, um sich gemeinsam auf den WJT einzustimmen. Da muss noch einiges getan werden: Listen, Einteilungen, Workshops vorbereiten und so weiter. Trotz guter Vorbereitung, die ja bereits früh angefangen hat, wird es auf den letzten Metern dann doch noch ein wenig stressig. Dann merkt man erst, an welchen Stellen noch etwas fehlt und was noch gemacht werden muss. Dabei darf man allerdings nie das Ziel aus den Augen verlieren!

Das Bild hier ist zwar nicht Panama, aber mindestens genauso schön. Heute war ich zusammen mit dem anderen Bufti in einem Weinberg. Wir haben dort kleine Schieferplättchen gesucht. Am Wochenende basteln wir nämlich kleine Gast- und Tauschgeschenke.

img_0220 Lange schauen mussten wir übrigens nicht. Hier war fast alles mit Schiefer bedeckt und die paar Steinchen, die nun da fehlen, werden wohl niemandem auffallen. Naja, nun schleppen wir natürlich keine normalen Schieferplättchen mit nach Panama zu unseren Gastfamilien. Im Workshop können die TeilnehmerInnen diese nämlich bemalen, wie zum Beispiel auf dem Foto hier mit dem WJT-Logo. Für meinen ersten Versuch gar nicht so schlecht 🙂 Selbstgebastelte Sachen finde ich sowieso immer schöner und individueller. Trotzdem habe ich im Souvenirshop noch ein kleines Ansichtskartenpuzzle gefunden. So kann man die Stadt sehen und noch ein wenig rätseln, welches Teil denn zu welchem passt. 

Ein anderer Teilnehmer bietet außerdem noch einen Paracourt-Workshop an, in dem man Schlüsselanhänger in Deutschlandfarben schnell und einfach basteln kann. Das ist auch ein schöner Tauschartikel, den man weitergeben kann an andere WeltjugendtagspilgerInnen. Ich persönlich knüpfe auch gerne Freundschaftsarmbänder. Die kommen immer gut an und sind beliebt. 

img_0222Mein persönlicher Favorit ist aber der Korkenengel. Der ist nicht nur sehr süß, sondern auch wirklich leicht zu machen. Ein Korken, Bänder, Goldhaar und eine Perle, dazu Schere, Papier und Kleber. Ohne das Trocknen dauerte das keine 10 min. Echt nicht schwer. Und regional ist er auch noch, schließlich ist Trier ja die Weinregion schlecht hin. So gern ich es auch tun würde, eine Weinflasche werde ich nicht mitschleppen. Die ist erstens zu schwer und die Gefahr, dass sie auf der Reise zerbricht und meine ganzen Klamotten etc. getränkt werden, ist mir dann doch zu groß. Doch dieser kleine Engel hier wird sicher verpackt und freut sich bestimmt schon auf seine neue Heimat in Panama. Das Wetter ist dort sowieso viel besser 🙂

Hasta pronto!

Gianna

Survival-Paket

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Hola amigos,

na, was habt ihr so an diesem kalten und nassen Wochenende gemacht? Ich dachte, hey, in der Stadt ist bei diesem bescheidenen Wetter bestimmt nicht allzu viel los… ha.. sehr lustig…

Zum Glück liegt der Laden, in dem ich mich, wie auf dem Bild zu sehen (Werbung bla bla), eingedeckt habe, außerhalb des Weihnachtsmarktes. Das ist ein kleiner netter Laden mit netter Beratung und der richtigen Ausstattung.

Zunächst habe ich mir ein Moskitonetz angeschafft. Der Kommentar des Verkäufers: „Wenn du morgens das Licht anmachst, warte noch zwei Minuten, bis du die Augen öffnest“, hat mir natürlich mehr als Mut zugesprochen, die kleinen Tierchen zu bewundern (Achtung: Ironie). Zusätzlich habe ich mir noch ein Mückenschutzspray gekauft (oder wohl eher zwei, doppelt hält ja bekannterweise besser 🙂 )

Dann wird natürlich eine Rolle Klopapier eingepackt, man weiß ja nie 😀 Samstags bin ich noch in die Apotheke und kam mir ein wenig komisch vor, als ich fragte, welcher Sonnenschutz denn der Effektivste sei. Ganz typisches Dezember-Must-have. So, 50 + eingetütet und bezahlt.

Da ich ja nicht so viel Platz in meinem Rucksack habe, weil ich sonst nach hinten umkippe (hatte am Freitag so einen auf mit 13 kg und viel schwerer darf er halt wirklich für mich nicht sein), muss ich genau überlegen, was ich mitnehme und wie platzsparend ich packen kann. Dazu passen die gut faltbaren Handtücher, die aber eine Standardgröße haben. Auch die kleine Stirnlampe ist ziemlich praktisch, denn in Panama wird’s ja schließlich schnell dunkel und das ist im Dschungel vielleicht nicht das schlechteste Equipment. 

Nun sind es noch 42 Tage, bis es endlich los geht. Noch genug Zeit, um eine richtige Packliste zu erstellen und frühzeitig anzufangen, den Rucksack zu packen. Das ungemütliche Wetter lässt einen natürlich noch mehr Vorfreude auf Panama verspüren (30 Grad und Sonnenschein).

Hasta pronto!

Gianna