Start-Up Treffen

86abd5c2-c5ea-4551-9006-8dffce7deb38Hola amigos,

ein langes und anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Freitag und Samstag ging’s in Trier mit ein paar Teilnehmern und Hauptamtlichen rein in die Planung für das zweite Vorbereitungstreffen im Dezember. Was geben wir den Teilnehmern auf den Weg nach Panama noch mit? Wie gestalten wir diese Tage? Wer macht was? So saßen wir noch bis in den späten Freitagabend gemeinsam am Tisch und haben, wie ich finde, einen guten Plan zusammengestellt.

Weihnachten wird natürlich eine Rolle spielen, aber auch das Land Panama selbst. Allen, die sich noch ein wenig fürchten oder ekeln vor kleinen und großen Krabbeltieren, werden wir hoffentlich die Angst nehmen, die WJT-Hymne wird noch Mal kräftig geübt und die ganz Kreativen unter euch werden auch noch auf ihre Kosten kommen. Mehr werde ich aber erst Mal nicht verraten.

53154c5b-f923-4265-8621-ef2871203430Samstagmorgens: müde und noch ein wenig fertig vom Vorabend, aber trotzdem motiviert den Ablauf fürs Wochenende genauer zu planen: Morgen- und Abendgebete, Workshops und das Rahmenprogramm. Die Tigerente war natürlich auch dabei. Ob wir wohl echte Tigerenten in Panama sehen werden? Die sind, wie ich gehört habe, ziemlich selten.. naja vielleicht haben wir ja Glück. 🙂

Nach der Mittagspause gings dann gestärkt in die Präventionsschulung, die die Gruppenleitungen und Hauptamtlichen machen müssen. Aber die fünf Stunden gingen dann doch schneller rum, als wir alle gedacht haben, da unsere Referenten das wirklich anschaulich und interaktiv gestaltet haben. Aufräumen, packen und dann nach Hause. Fertig war ich schon sehr, aber wirklich froh und zufrieden ein schönes Wochenende geplant zu haben.

Hasta pronto!

Gianna

Colón

Colón
Colón (Ausgeschnitten von Google Maps)

Hola amigos,

nun sind es nur noch 74 Tage bis wir nach Panama aufbrechen. So langsam denke ich schon darüber nach, was ich einpacke, was ich zuhause lassen sollte (bzw. muss, weil mein Rucksack eh viel zu schwer sonst wird und ich nach hinten umkippe 😀 ) und wann ich anfange zu packen im Januar.

Unser Programm startet am 13. Januar mit den Tagen der Begegnung in der Diözese Colón. Von da aus geht es weiter in die Nähe von Salamanca in den Dschungel. Quasi in den Ur-LAUB… Ha..Ha..Ha… Ab dem 22. startet dann für uns der Weltjugendtag in Panama-City bis wir am 27. wieder die Rückreise antreten. 

Unsere Tage der Begegnung werden wir in der Diözese Colón verbringen. Die Stadt liegt im Norden des Landes an der Karibikküste und ist der Anfang des Panamakanals. Nach Panama City sind es gerade Mal knapp 1 1/2 Stunden mit dem Auto. Naja, in Panama sind die Entfernungen ja sowieso nicht so riesig, weil die Fläche des Landes nur minimal größer ist als die von Bayern. Nur dass es dort keine Weißwürste und Brezeln gibt 😀 Oder vielleicht doch?

Gemeinde St. Maria de Belen in Escobal Adveniat (15)
Traditionelle Gewänder (Bild: adveniat)

Worauf ich mich auch sehr freue, sind die traditionellen Gewänder und Bemalungen der Einheimischen. Ich finde es toll, dass die Leute dort diese wirklich gern präsentieren und uns damit einen Einblick in ihre Kultur geben. Auch als die Panamaer beim Vorbereitungswochenende da waren, habe ich richtig gemerkt, wie stolz die Jugendlichen auf ihr Land sind. Eine von ihnen zeigte uns einen traditionellen Tanz aus ihrer Region und da merkte ich besonders, wie verklemmt „wir Deutschen“ in der Hinsicht manchmal sind, wenn ihr wisst, was ich meine.

Wohin’s jetzt wirklich genau in der Diözese Colón geht, werde ich euch in einer meiner nächsten Beiträge erzählen 🙂

Hasta pronto!

Gianna 🙂

 

 

Impfungen

ImpfpassHola,

na, das tat ja gar nicht so weh. Meine dritte von insgesamt vier Impfungen hab ich jetzt hinter mir. Hepatitis A und B, Gelbfieber und jetzt folgt nur noch die Nachimpfung von Hepatitis B. Mir persönlich ist es immer ziemlich wichtig, geimpft zu sein, vor allem wenn ich in ein solches Land fliege.

Der Dschungel, in dem wir zwei Tage verbringen werden, ist glaube ich auch ein sehr guter Grund dafür, sich impfen zu lassen. Wären wir jetzt nur in der Stadt oder im Hotel würde ich mir die ganzen Impfungen noch Mal überlegen, aber so ist es für mich klar, sie machen zu lassen. Das sind vielleicht auch kleine Impfungen für ein beruhigtes Gewissen (zumindest für meine Mama 😛 ).

Meine größte Angst ist allerdings die vor Moskitos. Ich freu mich ja, wenn andere mich mögen, aber diese Viecher muss ich nun wirklich nicht in meiner Nähe haben. Vielleicht bade ich einfach in Insektenschutzspray? 😀

Hasta pronto!

Gianna 🙂

1. Vorbereitungswochenende in Kyllburg

 

Hola,

vom 21. – 23. September hat unser 1. Vorbereitungswochenende in Kyllburg stattgefunden. Was das ist? Hier treffen sich alle Teilnehmer*innen, um sich auf den bevorstehenden Weltjugendtag vorzubereiten mit Workshops, Gebeten, Spielen etc…

Das Ganze fing schon Freitagmittag an. Am Bahnhof hab ich mit zwei weiteren Teilnehmern 17 Panamaer (ja, es heißt tatsächlich so) abgeholt. Da sich meine Spanischkenntnisse auf „Hola“, „Adios“, „Tengo hambre“ und „Una cerveza, por favor“ beschränken (ich bin fleißig am üben :D), war ich froh, dass ich zwei Mädels bei mir hatte, die dieser sehr schönen Sprache mächtig sind.

So haben wir im traditionellen englischen Wetter eine Stadtführung durch die älteste Stadt Deutschlands gemacht, haben dabei noch eine gratis Dusche bekommen und uns erst Mal beim Mittagessen gestärkt. Den Panamaern schmeckt das deutsche Essen übrigens gut und sie waren sehr begeistert von Nudel- und Kartoffelaufläufen. Das Essen in Panama ist aber auch sehhhhr lecker, aber dazu später 😉

In Kyllburg am ersten Abend ließen wir es etwas ruhiger angehen: ein paar Infos zu Panama, Kennenlernspielchen und ein kleines Brainstorming zum WJT, dann ging’s auch schon schlafen.

Mit einem Morgengebet starteten wir in den Samstag. Dort wurde uns das Pilgerkreuz aus Lampedusa vorgestellt (siehe Foto). Es wird uns auf unserem Weg zum Weltjugendtag begleiten und einen Halt in unseren verschiedenen Kleingruppen machen. Das Besondere an dem Kreuz: Es besteht aus zwei Wrackteilen von gekenterten Flüchtlingsbooten. Der Tischler Francesco Tuccio setzt sich für Flüchtlinge ein, hilft ihnen anzukommen und als Zeichen seiner Solidarität fertigt er diese Kreuze an. Eine tolle Idee, wie ich finde, denn es bringt zumindest mich dazu, darüber nachzudenken, wie gut man es doch eigentlich hat, sicher zu leben und nicht in einem Boot zu sitzen, das vielleicht auseinanderbricht.

Der Nachmittag war für Workshops und einem Vortrag über Panama gewidmet. Wer mehr als ich in Spanisch reden wollte, der konnte den Spanischkurs belegen und in zwei Stunden wesentlich mehr sprechen, als nur ein Bier bestellen :D. Über die traditionellen Molas, das sind rechteckige Sticker- und Nähereien aus verschiedenen Baumwollstoffen, die schichtweise vernäht werden, wurde berichtet und einzelne versuchten sich auch an den schönen Kunstwerken.

Doch einen Workshop roch man durchs komplette Haus. Es wurde geschnippelt, gebacken, frittiert und letzteres am häufigsten. Bananen: frittiert. Teig: frittiert. Fladen: frittiert. Und das Schlimme: Es hat auch noch alles so unfassbar lecker geschmeckt! Aber keine Sorge, abends konnten wir uns das wieder abtrainieren im Salsakurs. Nachdem ich mir dann paar mal selbst und paar mal meinem Tanzpartner auf die Füße getreten bin, hat’s aber dann ganz gut funktioniert :D. Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen mit Musik, Essen, Tanz und dem ein oder anderen guten Gespräch.

Mehr oder weniger wach ging’s dann am nächsten Morgen in den Gottesdienst. Dort haben wir das Pilgerkreuz durch den Mittelgang gereicht bis nach vorne. Dort stand es dann, es hatte Fürbitten von uns an sich hängen und wurde über das Wochenende hinweg ein festes Zeichen auf dem Weg nach Panama.

Hasta pronto!

Gianna 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Hola! :)

Profilbild

Hola amigos!

 

Mein Name ist Gianna und ich mache momentan ein FSJ in der Abteilung Jugend im Bistum Trier. Ich bin 19 Jahre alt und hab ich März mein Abi hier in Trier gemacht. Bin also endlich raus aus der Schule 😛 ! Am 13. Januar 2019 geht es für mich sowie für 102 andere junge Erwachsene und Junggebliebene auf ins Land der Bananen, zu Janosch und seinen Freunden! Leider haben viele keinen begehrten Platz mehr bekommen: Das Geld reichte nicht oder Klausuren und Arbeit belagern den Terminkalender.

Alle, die trotzdem irgendwie „dabei“ sein wollen, können sich hier einlesen und auf den neusten Stand gebracht werden, um vielleicht ein kleines bisschen „Weltjugendtagsfeeling“ mitzuerleben. Falls ihr Anregungen, Ideen, Verbesserungen oder Ähnliches habt, teilt es mir unter Kontakt mit!

Hasta pronto!

Gianna 🙂